Kosmetik und Beratung

Kosmetik und Beratung

 Hier finden Sie unser Fuß ABC! Sie haben die Möglichkeit, Informationen zu einzelnen Bereichen des Fußes zu erhalten.

A

 Abdruck eines Fußes:

Mit dem Abdruckbogen, bzw. einem computergesteuerten Trittspurlesegerät können die Fachleute das optimale Fußbett für jeden Fuß ermitteln.

 

Abduktion:

Bewegung vom Körper weg.

 

Abgipsen:

Das aufwendige Abgipsen der Füße für die Herstellung von Maßeinlagen kann durch die Verwendung von Trittschaum ersetzt werden. Der Trittschaum ist ein leichtes, sauberes Material, das Fußabdrücke sauber wiedergibt und sich völlig unproblematisch anwenden lässt. Man erhält den Abdruck eines etwa halb belasteten Fußes bei gleichzeitiger Unterstützung der Fußwölbung. Dies ergibt ein weitaus richtigeres Bild des Fußes.

 

Abhärten:

Pfarrer Kneipp gibt die besten Hinweise zur Abhärtung von Füßen und Körper und zu Ihrer Gesunderhaltung. So sind Fußwechselbäder, praktisch und einfach durchführbar, eine wahre Erholung.

 

Absatz:

Schädliche Modeerscheinung, die die natürliche Schrittabwicklung schwer behindert und die Zehen zusammendrückt. Der Absatz verursacht Haltungsschäden und Durchblutungsstörungen.

 

Achillessehne:

Muskulus soleus und gastrocnemius bilden gemeinsam die Achillessehne die am Fersenbein ansetzt.

 

Adduktion:

Bewegung zum Körper hin.

 

Anamnese:

(griech. Anamnesis = Erinnerung) Vor-/Krankengeschichte des Patienten, sie ist ein wichtiger Schlüssel zur Diagnose für Ihren Arzt oder Ihren Podologen/in.

 

Arthritis:

(Gelenkentzündung): entsteht durch Entzündung der Synovialis (Innenschicht der Gelenkkapsel), geht meist mit Rötung, Schmerzen, Schwellung, Überwärmung, Bewegungseinschränkung und evtl. Gelenkerguss (Flüssigkeit im Gelenkinneren) einher; zahlreiche Ursachen sind möglich.

 

Arthrose:

Schmerzhafte Gelenkerkrankung mit Zerstörung des Gelenkknorpels und Entzündung der Innenschicht der Gelenkkapsel, die zur völligen Versteifung eines Gelenkes führen kann; bei älteren Menschen sind v. a. die Hüft- und Kniegelenke betroffen.

 

B

 Ballen:

Durch falsches Schuhwerk werden Groß- und Kleinzehen aus ihrer natürlich geraden Stellung herausgedrückt. Dadurch treten das Groß- bzw. Kleinzehengrundgelenk deutlich hervor der Ballen hat sich gebildet. Durch die natürliche Trittspur eines medizinischen Fußbettes wird die Ballenbildung von vornherein verhindert. Ist der Ballen bereits durch unnatürlichen Druck gebildet worden, kann er oftmals durch den sanften Druck des orthopädischen Fußbettes wieder korrigiert werden. Ein Ballen ist eine schwere Gelenkdeformation, die die Zehenbewegung sehr stark behindert und die Beine krank macht.

 

Band:

(lat. Ligamentum) besteht aus Bindegewebe und hat eine größere Widerstandskraft als Muskeln. Hält die Knochen zusammen.

 

Bänderzerrung:

Gewaltsame Dehnung eines Bandes über seine normale Belastbarkeit hinaus, ohne dass ein Bänderriss eingetreten ist.

 

Barfuss laufen:

Das beste Mittel zur Gesunderhaltung Ihrer Füße. Zivilisationsmüde Füße brauchen erst wieder etwas Gewöhnung doch nach kurzer Zeit wird es Ihnen wieder Spaß machen, denn Barfuss laufen fördert die Durchblutung, stärkt die Muskeln und gibt den Füßen ihre natürliche Kraft und Beweglichkeit wieder.

 

Bequem-Schuhe:

Schuhe mit Auftrittsdämpfung, anatomisch ausgearbeitetes Fußbett.

 

Beugung:

(lat. Flexion).

 

C

 Calcaneus:

Fersenbein, es ist der größte Fußwurzelknochen.

 

Calcaneussporn:

Fersensporn.

Hühnerauge; Hornhautzellenvermehrung, die sich zapfenartig in tiefe Hautschichten erstrecken kann. Ursache: Druckwirkung von außen auf die Haut durch unpassendes Schuhwerk oder statische Veränderungen am Fußskelett. Bekämpfung: Maßfußstützen oder Druckschutzmittel.

 

Chirurgie:

Fußoperationen sind das letzte Mittel bei Fußschäden. Oftmals können sie durch unblutige Maßnahmen verhindert werden. Maßeinlagen oder das Tragen von Fußbettschuhen werden von vielen Ärzten und Orthopäden empfohlen.

 

Clavus:

Sog. Hühnerauge, Leichdorn; eine Hornverdickung mit zentralem in die Tiefe vordringendem Zapfen. Entsteht durch wiederholten Druck bzw. Überlastung.

 

D

 Damenmodeschuhe:

Sie führen durch ihre oftmals übertrieben spitze Form zu den vielfältigsten Fußschäden.

 

Diabetes:

Diabetes mellitus Typ 1 = Insulinabhängiger Diabetes mellitus, auch jugendlicher Diabetes genannt.

Diabetes mellitus Typ 2= Insulinunabhängiger Diabetes mellitus, auch Altersdiabetes genannt.

Sprechen sie Sie mit Ihrem Arzt oder Podologen da schwerwiegende Spätfolgen eintreten können.

 

Distorsion:

Verstauchung, Zerrung; durch Trauma entstehende Faserisse im Bandapperat.

 

Dorsal:

Rückseite Rücken (Fußrücken).

 

Dorsalflexion:

Beugung des Fußes in Richtung des Fußrückens.

 

Durchblutung:

Durchblutungsstörungen treten am häufigsten an den Füßen auf. Die natürliche Fußmassage in Fußbettschuhen oder die kräftige Massage durch die Noppeneinlagen oder Noppenmatten helfen sofort. Wechselbäder für die Füße sind ein anderes erprobtes, einfaches Mittel gegen Durchblutungsstörungen. Das weitaus wirksamste Mittel für gute Durchblutung ist jedoch die ständige freie Bewegung der Zehen.

 

E

 Einlagen:

Es sind die verschiedensten Einlagen für alle Bedürfnisse entwickelt worden. Sie haben sich millionenfach in aller Weit bewährt. Orthopädie-Fachleute beraten Sie und finden die für Sie richtige Einlage.

 

Extension:

Streckung.

 

F

 Femur:

Oberschenkelknochen

 

Fersensporn:

Spitze Knochenbildung bzw. Knochensplitter an der Ferse, die oft zu extrem schmerzhaften Entzündungen führen und nach ärztlichem Rezept vom Orthopädie Schuhtechniker durch Entlastung der kritischen Stellen versorgt werden.

 

Fibula:

Wadenbein.

 

Flexion:

Beugung.

 

Fuß:

(lat. Pes), Insgesamt besteht der Fuß aus 26 Knochen und 2 Sesambeinchen. Diese unterteilt man in 3 Abschnitte:

der Fußwurzel (Tarsus) mit sieben Fußwurzelknochen (Ossa tarsi) dem Mittelfuß (Metatarsus) mit den fünf Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia) fünf Zehen bei denen die Großzehe (Hallux) aus zwei, die übrigen Zehen (Digiti pedis) aus drei Knochen bestehen.

 

Fußbett:

Patentamtlich geschützter Markenbegriff für die beweglichen Fußeinlagen mit natürlicher Trittspur. Das Fußbett ist der wichtigste Teil jedes orthopädisch geformten Schuhes.

 

Fußbrennen:

Wird meist durch Durchblutungsstörungen ausgelöst. Luftiges trittspurgerechtes Schuhwerk ist langfristig der beste Schutz gegen lästiges Fußbrennen. Die Natur sorgt für Kühlung der Füße durch Schwitzen! Diese phantastische Automatik wird gestört, wenn durch die geschlossenen Schuhe das Trocknen behindert wird.

 

Fußpilz:

Stark juckende, ansteckende Infektion. Fußpilz liebt feuchte, luftdichte Schuhe darum ist das beste Mittel gegen Fußpilz, luftiges Schuhwerk. Gegen Ansteckung in öffentlichen Schwimmbädern oder Duschen kann man sich durch das Tragen von wasserfesten Sandalen bestens schützen.

 

Fußpflege:

Bei Fußproblemen kann ein Besuch bei einem Podologen/in bzw. med. Fußpfeger/in Linderung verschaffen.

 

G

 Gelenk:

Verbindung zwischen zwei oder mehreren Knochen.

 

Gelenkentzündung:

lat. Arthritis

 

Genu:

lat Bezeichnung für Knie

 

Genu valgum:

Sog. X-Bein.

 

Genu varum:

Sog. O-Bein

 

H

 Hackenfuß:

Beim Hackenfuß (Pes calcaneus) liegt eine Fehlstellung des Fußes in Richtung Fußrücken vor, wodurch die Ferse deutlich vorsteht und nun tiefster Punkt des Beins ist.

 

Hallux:

Großzehe.

 

Hallux malleus:

Klauenzehe, Krallenzehe; Überstreckung im Grund – Beugung im Endgelenk besonders bei Hohlfuß.

 

Hallux rigidus:

Teilversteifung des Großzehengrundgelenkes; Entstehung auf dem Boden einer Arthrose bei Überlastung.

 

Hallux valgus:

Belastungsdeformität, begünstigt durch enge spitze Schuhe immer bei Spreizfuß.

 

Hallux varus:

Abknicken der Großzehe im Grundgelenk zum anderen Fuß hin. (sehr selten)

 

Hammerzehe:

Bei einer Hammerzehe (Hallux malleus) ist das Zehenendgelenk gebeugt bei gleichzeitiger Streckung im Zehengrundgelenk, so dass die Zehenkuppe verstärkt auf den Boden drückt. 

 

Hohlfuß:

Beim Hohlfuß wird durch starke Muskeln und Sehnen der Mittelfuß nach oben hochgezogen. Dadurch ergibt sich beim Auftreten eine enorme Druckkonzentration auf Ballen und Ferse. Diese Belastung wird oftmals durch Abstützen des Fußgewölbes aufgefangen, was tatsächlich zunächst eine gewisse Erleichterung bringt. Allerdings wird so die krankhafte Fehlhaltung nur unterstützt und nicht korrigiert. Besser ist es, den Fuß in eine natürliche Trittspur zu stellen und nach und nach wieder in seine natürliche Form zu bringen. Die Schuhe müssen ein bis zwei Nummern größer sein, da sich der Fuß schon nach kurzer Zeit streckt.

 

Hornhaut:

Sie ist ein natürlicher Schutz der Fußsohle vor Druck. Bei barfuss laufenden Völkern ist die gesamte Fußsohle mit einer dünnen elastischen Hornhaut ausgerüstet, bei den zivilisierten Völkern zeigt sie sich dagegen nur an Stellen, die besonderem Druck ausgesetzt sind.

 

Hühnerauge:

siehe Clavus

 

J

 Juckreiz:

(lat. Pruritus), Hautjucken. Juckreiz als Begleiterscheinung von Hautkrankheiten, z. B. Ekzem, Mykose. Allergische Reaktion.

 

K

 Kalte Füße:

Sind fast immer auf Durchblutungsstörungen zurückzuführen. Mehr Bewegungsfreiheit für die Füße lässt es gar nicht erst zu kalten Füßen kommen.

 

Klumpfuß:

Der Klumpfuß (Pes eyuinovarus adductus supinatus et excavatus) ist eine angeborene, passiv nicht ausgleichbare Fußdeformität die aus folgenden Einzelfehlstellungen zusammengesetzt ist: Spitzfuß, Hohlfuß, Sichelfuß, Supination des gesamten Fußes.

 

Knickfuß:

Beim Knickfuß (Pes valgus) handelt es sich um eine erworbene Fußdeformität mit Valgusstellung des Rückfußes. In schweren Fällen mit Abflachung des Fußlängsgewölbes und Vorfußabweichung nach medial.

 

L

 Längsgewölbe:

Wölbung an der Fußinnenseite.

 

M

 Malleolus:

lat Bezeichnung für Knöchel.

 

Maßeinlagen:

Bei schweren Fußschäden fertigt der Orthopädie-Fachmann individuelle Maßeinlagen. Das frühzeitige Tragen von Fußbettschuhen mit der natürlichen Trittspur verhindert oftmals schwere Fußschäden, die Maßeinlagen erfordern. Deshalb ist es so wichtig, dass auch Kinder frühzeitig passendes Schuhwerk erhalten.

 

Medial:

Zur Körpermitte hin.

 

Metalleinlagen:

Starre, unbewegliche Einlagen, wenn möglich sollten Sie lieber auf feste Korkeinlagen zurückgreifen Sie sind gehbeweglich und geben dennoch den nötigen Halt.

 

Mittelfuß:

Metatarsus.

 

N

 Naviculare:

Kahnbein (Fußwurzelknochen).

 

O

 Ödem:

(Wassersucht),Ansammlung wässriger Flüssigkeit im Gewebe, die sich durch eine schmerzlose, nicht gerötete Schwellung zeigt. Auftreten lokalisiert oder generalisiert. Die Prognose hängt von der Ursache ab.

 

Onychomykose:

Nagelpilz

 

Orthesen:

(griech. Orthos = Geradestellen, richtig stellen)  Orthesen sind dauerhafte, für den Problemfall des Fußes gefertigte Hilfsmittel aus dafür geeignetem Material.

 

Orthopädie:

Lehre von der Entstehung, Verhütung und Behandlung der angeborenen oder erworbenen Fehler in Form oder Funktion des Bewegungsapparates.

 

Orthopädie-Fachmann:

Orthopädie-Schuhtechniker und Orthopädie-Techniker erkennen Sie an den Verbandszeichen an der Tür oder im Schaufenster.

 

Os:

Knochen

 

P

 Panaritium:

Eitrige Entzündung

 

Pronation:

Auswärtsdrehung

 

Plattfuß:

(Pes planus); ist meist eine erworbene Abflachung des       Fußlängsgewölbes mit medialseitigem Aufliegen der Fußsohle

 

Q

 Quergewölbe:

Es wird von den Mittelfußknochen in Höhe der Ballenpartie quer zum Fuß gebildet.

 

R

 Rhagade:

(gr. rhagas, rhagados, Riss) f: sog. Schrunde; meist narbenlos abheilender spaltförmiger Einriss der Haut/Hornhaut.

 

Rist:

Bezeichnung für den Fußrücken. Bei Hohlfüßen ist der Rist extrem gewölbt, bei Knick-, Senk- oder Plattfüßen wesentlich flacher als normal.

 

Rotation:

Drehung, Drehbewegung. Innenrotation / Außenrotation = Einwertsdrehung / Auswärtsdrehung.

 

Ruptur:

Zerreißung / Durchbruch.

  

S

 Schwiele/n:

Eine hornartige Verdickung besonders im der Hand und/oder Fußsohle.

 

Schrunde/n:

Volkstümlicher Begriff für Rhagade/n. Siehe auch Rhagade.

 

Senkfuß:

Beim Senkfuß handelt es sich um eine leichte Ausprägung eines Plattfußes. Krankheitswert hat ein Plattfuß nur bei Beschwerden. Behandelt wird durch aktive Fußgymnastik, meist in Kombination mit speziellen Einlagen.

 

Sichelfuß:

(Pes adductus); ist ein sichelförmig in Adduktion stehender, kontrakter Vorfuß mit Abflachung des Längsgewölbes.

 

Spitzfuß:

(Pes equinus); Fersenhochstand, ist eine meist erworbene fixierte Plantarflexion des Fußes im oberen Sprunggelenk. Die Ferse berührt nicht den Boden.

 

Spreizfuß:

(Pes transversoplanus); Er ist die häufigste erworbene Fußdeformität, der Vorfuß ist verbreitert und das Quergewölbe abgeflacht. Die Patienten können über Schmerzen im Vorfußbereich klagen. Druck auf die Mittelfußköpfchen kann Schmerzhaft sein, die Schwielenbildung an der Fußsohle ist dort deutlich vermehrt. Das Zusammenpressen der gespreizten Zehen in Konfektionsschuhen führt zu schmerzhaften Krallen – und Hammerzehen, Hühneraugen sowie am Großzeh zum Hallux valgus.

 

Supination:

Einwertsdrehung

 

T

Talus:

Fersenbein.

 

Tarsus:

Fußwurzel.

 

Thrombose:

Blutpfropfbildung.

 

Thrombophlebitis:

Entzündung oberflächlicher Venen.

 

Transpiration:

Schweißabsonderung. Der gesunde Fuß gibt pro Tag viel Schweiß ab, das ist natürlich und gesund. Luftiges Schuhwerk lässt den Schweiß verdunsten und kühlt den Fuß angenehm.

 

Tibia:

Schienbein.

 

U

 Ulcus:

Geschwür.

 

Ulcus cruris:

Unterschenkelgeschwür, „offenes Bein“; Hautdefekt am Unterschenkel, der mindestens bis in die Lederhaut reicht; einzeln oder mehrfach auftretend, in 85 % venös, seltener arteriell bedingt.

 

Umknicken:

Meist Folge falschen Schuhwerks. Die schmerzhafte Zerrung der Knöchelgelenkkapsel lässt sich durch trittspursichere Schuhe leicht vermeiden. Bandagen beruhigen die gezerrte Sehne.

 

Unguis incarnatus:

Eingewachsener Nagel.

 

V

 Venen:

Blutadern; Blutgefäße mit zum Herzen führender Strömungsrichtung des Blutes.

 

W

 Wechselbäder:

Ein gutes Mittel zur Förderung der Durchblutung.

 

Z

 Zehen:

Wenn die Zehen keinen Spielraum haben und nicht ständig trainiert werden (Fußgymnastik), erschlaffen Sehnen und Muskeln.

  

 Quellen

  • Birkenstock, Karl: Fuß-Fibel, Birkenstock Orthopädie GmbH, Bad Honef 1991
  • Naturheilpraxis Heute, Lehrbuch und Atlas, Urban & Fischer Verlag 2001